Team Hecht
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Walliser Schwarznasen

Herkunft

Walliser Schwarznasenschafe wurden das erste Mal Mitte des 15. Jahrhundert erwähnt. Heute gehören sie zu den bedrohten Schafrassen von Deutschland. Sie sind normalerweise Gebirgsschafe .

Sie leben normalerweise in einer Höhe von 1500 Metern bis 2000 Metern. Sie sind sehr robust und vertragen enorme Kälte. Ein Jungtier hält nach vier Monaten schon bis zu - 40° C, das ist eine enorme Kälte, die nicht alle Schafrassen aushalten.
Ich finde sie sehen recht schön aus und können auch sehr zutraulich werden. Man kann mit ihnen auch praktische Übungen trainieren, da sie sehr gelehrig sind. Junge Böcke versuchen auch gerne mal den Menschen als Spielkameraden zu erobern, was bei den Hörnern sehr weh tun kann.

Darum trainiere ich öfter mit unserem Schafbock. Er darf über Stangen springen oder über eine Wippe laufen. Er läuft auch über eine Rampe auf eine Plattform bis zu einer Höhe von 60 cm Höhe.

 

Aussehen

Farbmerkmale:
Nase bis zur Kopfmitte schwarz; schwarze Augenumrandung, beidseitig verbunden mit der Nasenfärbung; schwarze Ohren; schwarze, waagrechte Fesselfärbung; gleichmäßige schwarze Flecken auf den Sprunggelenkhöckern und auf den Knien; bei
weiblichen Tieren ist ein schwarzer Schwanzfleck erwünscht, dieser
darf jedoch nicht allzu groß sein und muss unterbrochen sein; bei männlichen Tieren wird kein Schwanzfleck toleriert.


Mindestmasse für ausgewachsene Tiere:
Widerristhöhe: Männlich 75 cm         Weiblich 72 cm
Gewicht:           Männlich 95 - 120 kg Weiblich 70 kg


Kopf und Hals:
Kurzer, angezogener Kopf, breites Maul, breite Stirn und Rahmsnase; Zahnstellung auf- und anliegend; Ohren mittellang; ausgeprägte Kopfform bei männlichen Tieren; kurzer, gut bemuskelter Hals.
Hörner: Spiralförmig, von den Backen gut abgesetzt und waagrecht, vereinzelt schwarze Streifen geduldet.


Brust, Widerrist, Rücken:
Brust breit, tief gebaut mit guter Rippenwölbung, Schulter anliegend, Widerrist breit und geschlossen. Gerade Oberlinie, Rücken breit; Lende breit und gut bemuskelt, gute Flankentiefe; Becken mittellang und breit; Keule gut bemuskelt


Wolle:
Ausgeglichene und natürliche Bewollung am ganzen Körper inkl. Kopf und Beine; Vlies einheitlich weiß und ausgeglichen; am Hals bei weiblichen und über 18 Monate alten männlichen Tieren vereinzelt schwarze Wollhaare toleriert.

Haltung

Die Walliser Schwarznasen brauchen eigentlich keinen großen Stall. Sie leben normalerweise im Gebirge und haben dort ja auch keinen Stall. Es reicht für die Walliser Schwarznasen ein Stall von 2 auf 1 Meter. Wir haben für unsere Walliser Schwarznasen einen 2,5 auf 2,5 Meter großen Stall mit Raufe und auch einem Futterbecken.
Wir füttern unsere Schafe zweimal am Tag. Da bekommen sie nur Heu, ein bisschen trockenes Brot, ein Hafer- u. Weizengemischund Mineralfutter. Über den Sommer, wenn sie im Freien sind, fressen sie Gras und erhalten nur ganz wenig Heu und etwas Mineralfutter.
Das Misten ist normalerweise nicht schwierig. Es reicht ein Mal in der Woche die Schicht unter dem Stroh und dem Heu zu entfernen. Anschließend werden dann ein o. zwei Lagen Stroh eingestreut.

Zucht

Der Schafbock ist bereits in einem Alter von einem dreiviertel Jahr zeugungsfähig. Das Weibchen trägt dann ca. 5 Monate und gebärt dann ihr Junges selber, ohne menschliche Hilfe. Beachten sie, dass die Mutter zum Gebären einen Rückzugsplatz hat, wo der Bock sie nicht stören kann. Wenn das nicht gegeben ist sollten sie den Bock wegsperren.

Das Jungtier kann nach der Geburt, sobald es laufen kann, mit beim Bock in der Herde mitlaufen. Ein Jungtier von dieser Rasse kann nach vier Monaten eine Temperatur von bis zu - 40 ° C aushalten. Natürlich kommen solch Temperaturen bei uns nicht vor.


Sie sollten darauf achten, dass in den ersten sechs Wochen das Jungtier und die Mutter genug Futter bekommt, da sowohl manche Böcke alsauch andere Weibchen versuchen das Futter wie z.B. Brot oder Weizen ganz für sich alleine zu haben.

 

Aktuelles

Angebote

Hier finden Sie immer die aktuellen Angebote. Sie werden genau darüber Informiert was wir gerade abgeben und wie die Tiere im Moment sind und was sie brauchen.
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